Besuch bei den Vinzentinerinnen

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Die Delegation um Weihbischof Matthias König besuchte während seiner Koreareise auch die Vinzentinerinnen in Suwon.

Wir durften eine beeindruckende Zeit in Suwon verbringen. Die Begegnungen mit den Schwestern waren inspirierend und getragen von christlicher Liebe, die sich vor allem den Kranken widmet.

Das Leben im Kloster in Suwon (Website auf koreanisch: HIER) gründet auf der einfachen und wunderbaren Erkenntnis, die im Auftrag an die Schwestern mündet: „Erbarmende Liebe erfülle unsere Worte und Taten, wenn wir zu den Menschen gehen. In den Armen und Notleidenden dienen wir Christus, unserem Herrn. Wir sehen in den „Armen unsere Herren“ (Vinzenz von Paul). – Jesu Antlitz suchen wir zu erkennen in allen, die unsere Hilfe brauchen.“ (Zitiert von der Homepage).

Diese Liebe ist inspiriert und getragen von der Liebe Christi zu den Notleidenden. Es verstand sich von selbst, dass wir diese Liebe zunächst in einer wunderschönen heiligen Messe feierten. Der Gottesdienst war grundsätzlich auf deutsch; die Lesungen und die Lieder auf koreanisch. Die katholischen liturgischen Prinzipien waren allen bekannt, daher war es eigentlich ganz einfach und es hat viel Freude bereitet, dort mitzufeiern.

Die Predigt wurde von Emanuela Lee bravourös gedolmetscht. Sie hat ihre Erfahrungen in einem eigenen Bericht zusammengefasst und für ihren Glauben gedeutet, dabei auch die eigenen Fragen und Zweifel nicht ausgelassen: HIER ist ihr Text auf koreanisch und HIER auf deutsch zu finden.

Uns war es eine Ehre, die Nächstenliebe der Schwestern in ganz praktischer Weise kennenzulernen, in dem wir das von den Schwestern geleitete Krankenhaus in Suwon besichtigen durften.

Zuvor genossen wir ein exzellentes deutsch-koreanisches Frühstück, das dem eines 5-Sterne-Hotels in nichts nachstand – im Gegenteil: Hier hatten wir zudem noch eine herzliche Tischgesellschaft. Die Schwestern haben für uns in ihrer fröhlichen Art gesungen – es war berührend und einfach schön.

Der Austausch mit den Schwestern war hochinteressant. Wir konnten einen Einblick in die Ordensgeschichte nehmen und erfuhren, dass es neben dem höchsten technischen und medizinischen Ansprüchen genügenden Krankenhaus in Suwon noch ein zweites gibt in Ansan, in dem arme Menschen kostenfrei behandelt werden.

Die Schwestern erwarten im Herbst 2024 Besuch u.a. aus Deutschland, Österreich, Frankreich und Peru. Die Föderation Vinzentinischer Gemeinschaften trifft sich zu einer Konferenz in Suwon. Ich habe eine herzliche Einladung ausgesprochen zum Besuch unseres Gottesdienstes.


Diakon Edgar

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