Auf einer Wiese liegen und der Phantasie Raum zu lassen beim Deuten von Wolkenformationen ist nicht nur ein beliebtes Spiel bei Kindern.
Es ist alleine schon deswegen wertvoll, weil wir dann mal nicht auf einen kleinen oder großen Bildschirm starren. Wir ermöglichen es uns, den Alltag für ein paar Minuten loszulassen.
Drei Gedanken kommen mir dazu:
- Wir müssen nicht immer alles im Griff haben.
- Nicht jede Stunde muss verplant sein.
- Gott ist auch da, wo wir loslassen und uns einfach treiben lassen.
Der Psalmist betet:
„Du machst die Wolken zu deinem Wagen, du fährst einher auf den Flügeln des Windes.“ (Psalm 104,3)
Was für ein Bild: Gott als Reisender über den Wolken, leicht, frei, ungebunden – und doch ganz nah bei uns. Unser Vorbild für ein gelingendes Leben, das nicht nur die Belastungen kennt, sondern die Freiheit und die Leichtigkeit findet.
Mein Wunsch für euch alle, ob im Urlaub oder schon wieder zurück: - Mögen euch die Wolken erinnern: Gott geht mit.
- Möge euer Urlaub nicht nur Erholung bringen, sondern auch Begegnung – mit Gott, mit euch selbst und mit anderen.
- Und möget ihr, wie das Bild der Wolke es uns vermittelt, leicht werden an Herz und Seele.
Ihr und euer
Diakon Edgar

